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Einweihung des Beachvolleyballfeldes im Landschaftspark Adlershof am 29. Oktober 2005

Einweihung Beachvolleyballfeld in
                              Adlershof
Foto: Heiner Lehmann/sportseye.de

Begrüßungsrede von Eva Isabel Spilker, Präsidentin des Rotary Clubs Berlin-Adlershof

Liebe Gäste,
Adlershofer,
Volleyballer,
Vertreter des Bezirksamtes Treptow-Köpenick,
Rotarier des Rotary-Clubs Berlin-Adlershof und anderer Berliner Rotary-Clubs,

als Präsidentin des Rotary-Clubs Berlin-Adlershof heiße ich Sie herzlich willkommen zur Einweihung des Beachvolleyballfeldes im Landschaftspark Adlershof.
Dieses vandalismussichere Volleyballnetz und seine massive Verankerung ist extrem stabil und soll laut Angaben des Herstellers Wind und Wetter trotzen. Gestiftet hat das Volleyballnetz der RC Berlin-Adlershof – das sind wir.

Kennen Sie Rotary? Schon mal gehört? Und halten Sie Rotary für einen elitären Altherrenzirkel oder einen Geheimbund?
Versuch einer Definition: Rotary ist ein globales Netzwerk von Freiwilligen aus allen Berufen, die sich zusammen gefunden haben, um humanitäre Dienste zu leisten, ethisches Handeln zu propagieren und sich für die internationale Verständigung einzusetzen.

Angefangen hat alles 1905 in Chicago. Damals schlossen sich der Rechtsanwalt Paul Harris, der Kohlenhändler Silvester Schiele, der Bergbauingenieur Gustavus Loehr und der Schneidermeister Hirma Shory zum einem ROTARY-Club zusammen: man traf sich reihum, rotierend, daher der Name.
Diese  4 Männer sind auch typisch für die Grundsätze, die auch heute (im Jahr des 100sten Geburtstags) immer noch für Rotary gelten:
Internationalität: diese vier Männer waren amerikanischer, deutscher, schwedischer und irischer Herkunft. Rotary gibt es heutzutage mehr als 165 Ländern der Erde, und die über 30.000 örtlichen Rotary-Clubs haben über 1,2 Millionen Mitglieder. Der erste deutsche Club wurde 1927 in Hamburg gegründet. In Deutschland gibt es (Stand Februar 2005) 884 Clubs mit ca 43.000 Mitgliedern. Allein hier in Berlin gibt es übrigens 18 Clubs.
Toleranz: die vier Gründer gehörten der römisch-katholischen, der protestantischen und der jüdischen Religion an. Die 29 Mitglieder des Rotary-Club Berlin-Adlershof bestehen aus Männern und Frauen (Frauen sind allerdings erst seit Ende der 80er Jahre zugelassen), und setzen sich aus Menschen zusammen, die aus Thüringen und Baden-Württemberg, aus Hamburg und dem Rheinland stammen oder im Ost- bzw. Westteil der Stadt Berlin aufgewachsen sind. Das jüngste Mitglied ist 33, das älteste 70 Jahre alt.
 
Die Mitglieder müssen aus verschiedenen Berufssparten kommen. So haben auch wir in unseren Reihen – um nur einige zu nennen - eine Ärztin, einen Pfarrer, einen Rechtsanwalt, einen Patentanwalt, eine Hoteldirektorin, einen Journalisten. Unsere Mitglieder arbeiten in Banken und Verbänden, in Forschungseinrichtungen und produzierenden Unternehmen (hier in Adlershof), in Ministerien und Bildungseinrichtungen.

Rotary-Clubs treffen sich im wöchentlichen Turnus, um geselliges Beisammensein zu genießen, interessante Vorträge zu hören und ihre Hilfsprojekte zu planen.
Es gibt es eine Menge zu tun: auf internationaler Ebene, wo beispielsweise viel Geld und Arbeit in die Ausrottung der Kinderlähmung investiert wird: Von 1985 bis jetzt konnte die Zahl der weltweiten Poliofälle zu 99 Prozent reduziert werden. Das Endziel, die Welt für poliofrei erklären zu können, ein Ziel, zu dessen Erreichen Rotarier neben ungezählten Arbeitsstunden auch über eine halbe Milliarde Dollar spendeten, ist nicht mehr fern. Wir tun auch auf lokaler Ebene gutes: im Jugendclub der Evangelischen Kirche Adlershof haben wir mit Geld und persönlichem Einsatz Unterstützung geleistet.

Und nun hier, im Landschaftspark Adlershof, mit der Stiftung dieses Netzes. Das Bachvolleyballfeld ist ein erster Beitrag des lokalen Rotary Clubs, Adlershof „wohnlicher“ zu gestalten. Mitarbeiter der vielen Firmen und Studenten sollen motiviert werden, Adlershof nicht nur als Arbeitsstätte, sondern auch als Zentrum der Begegnung und Freizeit anzunehmen.

Ich wünsche Ihnen ein paar vergnügliche Stunden auf diesem Gelände, mit sportlichen Aktivitäten, Speis und Trank! 

Eva Isabel Spilker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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